Gut zu Fuß. Unten ohne ist gesund!

Summertime for feet

Sie tragen uns ein Leben lang. Von einem Ort zum anderen. Lange Jahre ohne zu murren, bis sie eines Tages dann doch – viel zu häufig überlastet und in enges und unpassendes Schuhwerk gezwängt – zu schmerzen anfangen. Er habe längst aufgehört, den Leuten auf irgendwelchen Partys zu erklären, womit er sein Geld verdiene, erklärt Andrew Schink, Facharzt für Fußheilkunde und ehemaliger Leiter der Oregon Association für Fußkrankheiten im „Handbuch der Hausmittel“. Wen wundert`s? Schließlich ist das reibungslose Funktionieren der „Schwerstarbeiter unter Tage“ für viele von uns nach wie vor ganz selbstverständlich.

Füße sind ja auch weit weniger eindrucksvoll als unser Hirn, das Herz oder die anderen Organe des Körpers. Und dennoch sind sie, so Schink, Wunderwerke der Technik: „Jeder Fuß hat 26 (!) Knochen – zusammen befindet sich in den Füßen fast ein Viertel der Knochen des ganzen Körpers.“ Sicherlich ein erster Hinweis auf die „Anfälligkeit“ dieser Konstruktion, die von 33 Gelenken und 19 Muskeln kontrolliert und bewegt wird.

Vor allem Übergewicht und Bewegungsmangel machen unseren Füßen zu schaffen. Das Schuhwerk – vielleicht modisch, jedoch häufig zu eng – tut sein Übriges. Der erste und beste Tipp gegen Fuß- und Rückenbeschwerden: Barfuß aktiv werden.

Nicht umsonst bezeichnete schon der legendäre Pfarrer Kneipp Barfußlaufen als das natürlichste und einfachste Abhärtungs-Mittel. Tatsächlich ist „unten ohne“ das beste Heilmittel für unsere Füße und deren Muskeln und Gelenke. Zudem wird das Herz-Kreislaufsystem angeregt und die Durchblutung gefördert.

Barfuß aktiv zu werden, dazu raten heute Mediziner wie Sportlehrer. Gelegenheit dazu gibt es reichlich, nicht nur im Sommer, sondern auch bei etlichen Sportarten. Viel werden sogar grundsätzlich barfuß trainiert. Zum einen, weil es der Tradition ihres Herkunftslandes entspricht (Karate und andere Kampfsportarten; zudem verschiedene Tanzstile wie der Bauchtanz), aber auch einfach deswegen, weil Schuhe dabei nur hinderlich oder gar gefährlich sind (so bei den meisten Turn- und Gymnastik-Disziplinen).

Der Clou: Wenn wir keine Schuhe tragen, nehmen wir instinktiv eine gesündere Körper- und Fußhaltung ein.

Zum Glück sind gerade Kinder Barfußfans und zu Hause ohnehin, ganz selbstverständlich und freiwillig, auf nackten Füßen unterwegs. Viele Grundschulen legen zudem in Projekttagen kleine Barfußpfade an, und auch in modernen Kindergärten wird das Barfußlaufen, wegen seines unumstrittenen Nutzens, zumindest während der Sommermonate geduldet oder gar gefördert.

Ein Tipp:
Auch viele Gartenarbeiten, wie Pflanzen und Unkrautjäten, lassen sich problem- und gefahrlos barfüßig verrichten.

Dabei liefert ein dichtes Nervengeflecht dem Barfüßer ständig Informationen über die Bodenbeschaffenheit und -temperatur und schützt damit vor Verletzungen. Nicht umsonst sind die meisten Barfußparks als spezielle Fühlpfade mit unterschiedlichsten Bodenbelägen konstruiert, um Erwachsenen – oft nach langen Jahren – zum ersten Mal wieder einen Eindruck davon zu vermitteln, was Fußsohlen und Zehen alles ertasten.

Apropos Zehen:
Auch die brauchen regelmäßiges Training. Vor allem dann, wenn sie die meiste Zeit des Tages in enges Schuhwerk eingezwängt sind. Greifübungen trainieren die Beweglichkeit der Füße und Zehen. Anfänger beginnen mit den eigenen Socken, während Erfahrene mit ihren Zehen gar einen Bleistift ergreifen und hochheben.

Zudem sollte man häufiger, so der Tipp der Fußpfleger, abwechselnd auf Zehenspitzen und Fersen durch die Wohnung laufen. So wird nicht nur das Fußgewölbe gestärkt, sondern auch der Muskelstrang von Fuß und Unterschenkel gekräftigt.

Auch ein lauwarmes Fußbad hilft den geplagten Tretern und beugt Hornhaut vor. Gegen schmerzhafte Risse und Schrunden hilft regelmäßiges Eincremen, das man zudem mit einer wohltuenden Fußmassage verbinden kann.

Von:

Der Name Magnolija Vita steht für das blühende Leben. Also aufblühen und erneuern. Im Mittelpunkt des Unternehmens stehen die Themen: Wohlbefinden, Gesundheit, Vitalität und Idealgewicht. In der Zusammenarbeit mit Ärzten, Heilpraktikern und einem Labor wurde eine Untersuchungsmethode entwickelt, mit einem ganzheitlichen Ansatz, um eine individuelle und optimale Stoffwechselregulierung zu erreichen. Hierzu finden auch laufend Vorträge in den Naturheil- u. Arztpraxen statt.

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